Märkte übertreiben, nach oben wie nach unten. Wenn Aktien kurzfristig stark verkauft werden und in übertriebene Tiefstzonen fallen, kehren sie statistisch zuverlässig zurück. Diese Strategie kauft genau diesen Moment der Übertreibung und profitiert von der Gegenbewegung.
Das Besondere: Die Strategie wurde nicht nur auf einer Aktie getestet, sondern auf 20 verschiedenen US-Aktien aus unterschiedlichen Branchen, von Tech über Konsum bis Energie und Finanzen. Das Ergebnis ist konsistent: alle 20 Aktien profitabel, 17 von 20 mit einem Profitfaktor über 1,5.
Ein Profitfaktor von 2,19 bedeutet: Für jeden verlorenen Euro wurden im Schnitt 2,19 Euro gewonnen. Kombiniert mit einer Trefferquote von 72,3% ergibt sich ein robuster statistischer Vorteil, belegt über 2.211 Trades seit 2000. Die konkreten Ein- und Ausstiegssignale liefert StratMatrix laufend, du musst das Regelwerk nicht selbst umsetzen.
So funktioniert die Strategie Schritt für Schritt
Überverkaufte Aktie erkennen
Aus einem festen Kreis von US-Aktien wird laufend geprüft, welcher Wert kurzfristig übertrieben stark verkauft wurde und in eine überverkaufte Zone gefallen ist.
In die Schwäche kaufen
Genau in diesem Moment der Übertreibung wird gekauft, entgegen der kurzfristigen Marktbewegung. Das ist der antizyklische Kern der Strategie.
Auf die Gegenbewegung warten
Die Position wird gehalten, bis sich der Kurs von der Übertreibung erholt. Im Schnitt dauert das rund 35 Tage.
Nach der Erholung verkaufen
Sobald die Erholung eingetreten ist, wird die Position geschlossen und der Gewinn realisiert. Danach beginnt die Suche nach der nächsten Übertreibung.
Wichtige Hinweise
Bevor du der Strategie folgst, solltest du ein paar Dinge einordnen können:
- Antizyklisches Kaufen erfordert Nerven. Gekauft wird, wenn eine Aktie fällt und die Stimmung negativ ist. Das fühlt sich im Moment unangenehm an, ist aber der Kern des statistischen Vorteils.
- Nicht jede Übertreibung dreht sofort. Eine überverkaufte Aktie kann zunächst weiter fallen, bevor die Gegenbewegung einsetzt. Zwischenzeitliche Buchverluste gehören dazu.
- Streuung über viele Aktien ist wichtig. Die hohe Konsistenz zeigt sich über 20 Aktien hinweg. Auf eine einzelne Aktie angewendet sind die Schwankungen deutlich größer als im Durchschnitt.
- Vergangene Wertentwicklung ist keine Garantie. Alle Kennzahlen stammen aus einem Backtest über historische Kursdaten und sind kein verlässlicher Indikator für die Zukunft.
Für wen eignet sich die Strategie?
Die Rebound Swing eignet sich für aktive Anleger, die antizyklisch handeln können, also bereit sind, in fallende Kurse hineinzukaufen, statt einem Aufwärtstrend zu folgen. Wer die Signale über mehrere Aktien streut und zwischenzeitliche Rücksetzer aushält, findet hier einen Ansatz mit hoher Trefferquote und kurzer Haltedauer. Weniger geeignet ist die Strategie für alle, die emotional nicht in schwache Kurse kaufen können oder nur eine einzelne Position handeln möchten.